Er & Sie machen
Wir bauen uns eine Festivalkiste

Zum diesjährigen Highfield-Festival habe ich mit 2 Freunden innerhalb einer Woche from scratch eine geniale Musikkiste gebaut. Wichtigste Kriterien waren lange Batterielaufzeit, Wasserdichte und Diebstahlsicherung.

Also zu den Facts. Eine dicke Pressholzplatte vom Baumarkt wurde in Teile gesägt. Innen mit Winkeln versehen und mit Karosserieschrauben verschraubt. Rollen drunter und Deckel drauf.

Innen am Deckel ist ein Scharnier für ein dickes Schloss befestigt, damit es keinen Angriffspunkt für Hebelwirkungen bietet.

An der Seite sind Griffe mit Epoxydharz und zusätzlich wieder mit Karosserieschrauben fixiert. Zur Kontrolle der Batterieladung und des Stromflusses sind noch ein Volt- und ein Amperemeter eingelassen. Der Schalter ist für die Zuschaltung des Voltmeter da, weil bei Dauerbetrieb die eh schon knappe Energie darüber abgeht. Die drei Anschlüsse sind Normsteckdosen, für Zusatzgeräte.

Auf der anderen Seite befindet sich ein Stereoaudio-Eingang und ein Kopfhörer-Ausgang. Der schwarze Schalter ist der Haupt-Power-Schalter.

Hier das Deckelscharnier. Auch wieder innen verlegt um keine Angriffsfläche zu bieten.

Jetzt zum Innenleben. Phonocar-Boxen-Set, 2 Autobatterien und ein Verstärker (Endstufe). Der rote Kasten im Bild ist ein Batterieladegerät. Auf dem Festival hatten wir noch eine kleine tragbare Starterbatterie als weitere Energiequelle dabei.

Hier sieht man nochmal die Messinstrumente und die Normsteckdose inkl. Sicherung  von innen.

Auf diesem Bild sieht man links ein klein wenig die zusätzliche Silikonabdichtung gegen Nässe. Grundsätzlich ist die ganze Kiste noch mit wasserabweisendem Transparentlack beschichtet. Zur Sicherung auf dem Zeltplatz haben wir eine Erdschraube in den Boden gebohrt und die Kiste mittels Ketten direkt darüber angeschlossen.

Alles in allem kann man sagen, dass das Ding ordentlich Krach macht und gern gesehen ist auf jeder Party:D

 

Er

26.10.09 20:17
 


bisher 11 Kommentar(e)     TrackBack-URL


c3p (28.10.09 11:39)
Genials Ding! wie siehts den so auf der kostenseite aus?


Er (28.10.09 17:13)
Ich glaube die Kiste an sich dürfte so ca. 70€ gekostet haben. Das Holz war recht billig, aber die Schrauben, unterlegscheiben, Scharniere und Winkel waren das teure. Und ich glaube für das Epoxyharz ging auch noch verhältnismäßig viel drauf. Die Batterien hatten wir noch so. Die Soundanlage gabs sehr günstig, nichtmal die Hälfte des Neuwertes, obwohl sie top und selten gebraucht ist.


hund (28.10.09 18:25)
wird bestimmt gut heiß


Er (28.10.09 18:30)
Nö, Der Lüfter in der Endstufe ist ziemlich gut. auch nach stundenlangem Betrieb lief alles bestens.


Oje (29.10.09 18:07)
Oje, da hat aber mal einer garkeine Ahnung gehabt. Die Mitte-l und Hochtöner gehören nach Aussen, die Hochtöner zumindest mit eigenem Volumen geschlossen und Besser auch noch die Bässe. Denke mal mit einer ordentlichen kiste die nur ein viertel so groß gewesen wäre hätte mann mehr bums machen können.


bOB / Website (14.11.09 18:47)
geil... alle scharniere fein von innen befestigen und dann aber die schraubköppe nach aussen zeigen lassen...

grrreat success !!!




Er (14.11.09 19:57)
Besser als wenns die muttern wären Die Köpfe kann man wenigstens rund machen.


Yannick (22.2.10 15:10)
Welche Boxen habt ihr verwendet? wir sind zur zeit auch an so einem Projekt dran.


Er (28.2.10 05:29)
@Yannick
Das waren einfache Boxen von Phonocar. Welche Genau, kann ich dir grad nicht sagen, da die Kiste zur Zeit wo anders ist.


(25.1.12 10:55)



(16.4.17 23:11)
und wie lange hält so nen schwule scheiß wichs teil?

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